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Notdienst
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Die Fälle von Gasexplosionsangriffen auf Geldautomaten in Filialen von Banken und Sparkassen nehmen zu. Allein im Jahr 2008 wurde in Deutschland bis zur Jahresmitte die Zahl der Fälle aus dem gesamten Jahr 2007 erreicht. Offenbar stammt die Methode, mit nahezu frei verfügbaren Mitteln auf brutale Weise den kompletten Geldautomaten im Eingangsbereich von Geldinstituten zu sprengen und in kürzester Zeit Zugang zu den Geldkassetten zu gelangen, aus Ländern in Südeuropa. Die Täter dringen meist nachts in den Selbstbedienungsbereich des Geldinstitutes ein, befüllen den Geldautomaten über den Ausgabeschlitz mit explosiven Gasgemischen, welche mit einer elektrischen Fern- oder Zeitzündung zur Explosion gebracht wird. In vielen Fällen gibt die Tresortür des Geldautomaten nach und in wenigen Sekunden sind die Kassetten mit den deponierten Geldscheinen im PKW der flüchtenden Täter. Abgesehen vom Verlust der Geldwerte wird der ATM total zerstört. In den meisten Fällen wird jedoch der Schaden durch die Verwüstung des gesamten Kundenbereiches als Gebäudeschaden und die Zerstörung benachbarter Einrichtungen noch weit vervielfacht. Nicht auszudenken, wenn zufällig an der Filiale vorbeigehende Personen von den Trümmern zerberstender Fenster und herausgerissener Gebäudeteile getroffen werden und neben dem materiellen Schaden auch noch Schaden an Gesundheit und Leben zu verzeichnen ist.
Bisherige Lösungen zum Schutz der Geldwerte
| Gassensoren im Inneren der Geldschrankeinheit melden die Gefahrensituation bei Einfüllen des Explosionsgemisches an das Alarmsystem. |
| Gassensoren im Inneren der Geldschrankeinheit aktivieren Gaslöschsysteme |
| Einfärbeeinrichtungen werden bei der Sprengung aktiviert, die die Geldnoten unbrauchbar machen |
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Neue Lösung
Energieabsorbierende Module (EAM)
Zum Schutz der Geldwerte und der Umgebung des Geldautomaten
Freie Bereiche an den Innenflächen der Geldschrankeinheit des ATMs werden mit Energieabsorbierenden Modulen“
(EAMs) ausgestattet. Diese Energieabsorbierenden Module wurden von der SECU Sicherheitsprodukte GmbH
entwickelt, um die zerstörerische Wirkung einer Gasexplosion im Innenraum der Geldschrankeinheit soweit zu
verringern, dass sich die Safetür durch die Sprengung in in der Regel nicht mehr öffnen soll. Die flächenhaften
Module haben eine spezielle Füllung, welche die bei der Gasexplosion entstehende Druckenergie zu großen
Teilen aufnimmt und der Öffnungsdruckwirkung von innen auf die Safetür, welche oft mehr als 100 Tonnen
Druckkraft hat, entgegenwirken kann. Diese Energieabsorbierenden Module wirken passiv - nur durch ihre Präsenz.
Eine Energieversorgung oder Wartung ist nicht erforderlich.
Einsatz - Neufertigung von Geldautomaten:
- Geldautomatenhersteller können Neuprodukte der Geldautomaten werksseitig mit den Modulen ausstatten.
Einsatz - Nachrüstung an bestehenden Geldautomaten: - viele existierende Modelle von Geldautomaten im Bestand von Banken und Sparkassen können von autorisierten Servicefirmen nachträglich ausgerüstet werden.